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Aktionen des Ortskuratoriums Bochum/Dortmund

Tagesfahrt 2016 in den Kreis Westfalen-Lippe

Auch in diesem Jahr hat unser Ortskuratorium wieder eine Tagesfahrt mit dem Bus gemacht. Bei schönstem Spätsommerwetter und mit vielen gut gelaunten und interessierten Mitreisenden haben wir in Lippstadt und Umgebung die Große Marienkirche, das Metzgeramtshaus, St. Jacobi, die Ruine der ehemaligen Stiftskirche, Schloß Overhagen und den Barockgarten von Schloß Hovestadt besucht. 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen, die mit uns auf Tour gegangen sind und bei allen, die diese Tagesfahrt mitgeplant, organisiert und durchgeführt haben! Es war ein toller Tag und das Ortskuratorium Bochum/Dortmund bedankt sich ganz herzlich!


Tag des offenen Denkmals 2016

Das Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" lockte am 11. September 2016 rund vier Millionen Kultur- und Geschichtsfans in weit mehr als 8.000 geöffnete historische Bauten, archäologische Stätten, Parks und bewegliche Denkmale. Fachkundige Führungen, Sondervorstellungen in sonst meist verschlossenen Denkmalen luden dazu ein, Denkmalschutz "live" zu erleben.
Auch in Dortmund gab es wieder ein tolles Programm rund um das Thema "Tag des offenen Denkmals". Hier zu sehen ist unser Stand bei der Eröffnungsfeier im Rombergpark. Das Foto (rechts) dürfen wir mit freundlicher Erlaubnis von Kroos+Schlemper Architekten veröffentlichen.
Auch in Bochum hatten wieder einige Denkmäler ihre Pforten geöffnet und sich mit umfangreichem Infomaterial für interessierte Besucher gerüstet.Hier zu sehen das Foyer der Sternwarte in Bochum (linkes Foto).

Lukaskirche in Bochum-Altenbochum wird Förderobjekt

Regine Vogt vom Ortskuratorium Bochum/Dortmund der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbrachte am 4. Mai 2016 im Beisein von Bodo Kemper von WestLotto einen symbolischen Fördervertrag über 150.000 Euro für die Dachdeckerarbeiten an der Lukaskirche in Bochum-Altenbochum an Pastorin Claudia Frank. Die um 1900 errichtete neogotische Lukaskirche gehört nunmehr zu den über 340 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

Johanneskirche in Bochum-Altenbochum bekommt Plakette

Dreimal unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Instandsetzungen an der Johanneskirche in Bochum. Nun überbrachte am 19. April 2016 Regine Vogt, Ortskuratorin Bochum/Dortmund der DSD zur Erinnerung an die gelungene Restaurierung im Beisein von Bodo Kemper von WestLotto vor Ort eine Bronzetafel an Diethard Dämpfer von der Christengemeinschaft Westdeutschland sowie die Vertreter der Initiative Scharoun-Kirche. Durch den Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ bleibt das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten sichtbar und kann zu weiterer Unterstützung motivieren.

Die Johanneskirche von Scharoun in Bochum ist eines von über 380 Projekten, die die DSD dank Spenden und Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.
Über die erfolgreich abgeschlossene Restaurierung freuten sich (auf dem Foto v.l.n.r.): Bodo Kemper (Westlotto), Regine Vogt (Ortskuratorium Bochum/Dortmund), Diethard Dämpfer (Christengemeinschaft Westdeutschland) und Frau Buresch (Stadt Bochum). Unser Ortskuratorium dankt Herrn Bodo Kemper für die freundlich Bereitstellung der Bilder.

Unsere Busfahrt nach Ostwestfalen im Oktober 2015

Am 8. Oktober 2015 fand unsere diesjährige Tagesfahrt zu vier Objekten in Ostwestfalen statt.

Als erstes Ziel steuerten wir an diesem, leider ein wenig verregneten Tag Schloss Ermelinghoff an.
Das Schlossensemble entwickelte sich aus einer Wasserburg des 13. Jahrhunderts und liegt wunderschön eingebettet in die parkähnliche Landschaft bei Bockum-Hövel ( Hamm/Westfalen ). Frau Baronin von Aretin, die Eigentümerin des Schlosses, zeigte uns ihr Kleinod mit großem Engagement von innen und außen und beantwortete gerne die zahlreichen Fragen der Teilnehmer. In einem Gewölbekeller des Schlosses ließ sich die Gruppe den von Frau von Aretin gekochten Kaffee und Gebäck schmecken.
Weiter ging es nach Ennigerloh, zu der dortigen Wallholländer Windmühle von 1869. Hier nahmen uns zwei Mitglieder des Fördervereins "Mühlenfreunde" in Empfang. Geführt wurde in zwei Gruppen, jeweils im Innen- und im Außenbereich der Mühle. Es gab viele spezielle Einblicke in die früheren Arbeitsfelder eines Windmüllers und in die äußerst komplizierten technischen Finessen einer derartigen Mühle. Den anschließenden kleinen Imbiss, der auch gleichzeitig unseren Besuch bei den „Mühlenfreunden“ ausklingen lies, nahmen wir im Innern der Mühle ein.

Das nächste Ziel unserer Tagesfahrt war Haus Assen bei Lippetal-Lippborg. Dieses Schloss entwickelte sich, wie Haus Ermelinghoff, ebenfalls aus einer Wasserburg, deren frühste Erwähnung als "Borch to Assen" allerdings bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1997 schenkte Christoph Bernhard Graf von Galen, der letzte Besitzer des Schlosses, den Adelssitz mit allen Haupt- und Nebengebäuden der "Ordensgemeinschaft Diener Jesu und Mariens"( SJM ). Seit dieser Zeit betreibt hier das "Kolleg von Galen" ein Internat für Jungen. Durch detaillierte Erläuterungen eines Paters der Kongregation erfuhr unsere Reisegruppe viel Wissenswertes über die familiären Zusammenhänge der vormaligen Besitzer und der baugeschichtlichen Entwicklung der Gebäude.
Das Programm der Tagesfahrt endete mit der sehr kompetenten und freundlichen Führung von Frau Presbyterin Zobel in und um die Stadtkirche St. Georg in Lünen.
Kurz nach 18 Uhr fuhr unser Bus wieder am Dortmunder Hauptbahnhof vor. Sehr zufrieden, mit Wissen vollgestopft und in freudiger Erwartung auf eine Fortsetzung mit einer weiteren Tagesfahrt im nächsten Jahr, begaben sich die Teilnehmer und wir auf den Heimweg. Insgesamt war es ein sehr schöner und gelungener Tagesausflug mit tollen, interessierten Teilnehmern! Wir, das Ortskuratorium Bochum / Dortmund möchten uns bei Besitzern und Freundeskreismitgliedern bedanken, dass sie uns in ihre spannenden Denkmäler eingeladen und so herzlich empfangen haben. Sie haben uns einen unvergesslichen Tag bereitet!

Tag des offenen Denkmals 2015

Eröffnungsveranstaltung in Dortmund mit OB U. Sierau © Andreas Buck
Eröffnungsveranstaltung in Dortmund mit OB U. Sierau © Andreas Buck

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals stand unter dem Motto "Handwerk, Technik, Industrie". In Dortmund haben die Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde wieder viel Liebe zum Detail bewiesen und ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Den Startschuss auf der Zeche Hansemann in Dortmund-Mengende gab Oberbürgermeister Ullrich Sierau höchstpersönlich. Mit 150 Zuhörern war die Eröffnungsveranstaltung sehr gut besucht. Unser Ortskuratorium teilte seinen Infostand mit der Unteren Denkmalbehörde Dortmund. Nach vielen erfolgreichen Jahren klappt die Zusammenarbeit ganz wunderbar und so fanden den ganzen Tag über zahlreiche Besucher den Weg auf das Zechengelände und nahmen die angebotenen Führungen gern an.

Unser gemeinsamer Stand mit der Unteren Denkmalbehörde Dortmund vor der Zeche Hansemann
Unser gemeinsamer Stand mit der Unteren Denkmalbehörde Dortmund vor der Zeche Hansemann

Den krönenden Abschluss bildete in Dortmund eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zum Thema „UNESCO Welterbe. Chancen und Herausforderungen für Dortmund und seine Denkmallandschaft“ auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde.


In Bochum lag der Tag des offenen Denkmals ausschließlich in privater Hand. Dennoch musste niemand auf ein rundes Programm verzichten. Die Kortum-Gesellschaft e.V. hat in diesem Jahr die bisher in Kooperation mit der Stadt Bochum organisierten Bus-Touren vollständig in ihre Hände übernommen und zwei abwechslungsreiche Rundfahrten auf die Beine gestellt. Die Resonanz an unserem Infostand war groß und beide Busse konnten schließlich gut gefüllt starten. Einziger Wermutstropfen an dem Tag war der kurzfristige Ausstieg der Schlegel-Brauerei, die aus baulichen Gründen in diesem Jahr leider doch nicht besichtigt werden konnte.

In der Erlöserkirche: Dr. Henning Vollmer, Regine Vogt, Reiner Berghoff und Wilhelm Börning (v.l.n.r) © TPD-FOTO: Volker Dau
In der Erlöserkirche: Dr. Henning Vollmer, Regine Vogt, Reiner Berghoff und Wilhelm Börning (v.l.n.r) © TPD-FOTO: Volker Dau

Auch die Erlöserkirche in Bochum-Hiltrop hatte ihre Pforten für Besucher geöffnet. Begleitet von einem Infostand unseres Ortskuratoriums wurde der Tag mit einem morgendlichen Gottesdienst eröffnet. Danach konnten Besucher an Führungen durch die Kirche teilnehmen. Turmbesteigungen und eine Besichtigung mit Erklärung der alten Kirchenuhr, deren Wiederinstandsetzung von der „Stiftung Erlöserkirche Hiltrop“ gefördert wurde, wurden angeboten. Nach einem Konzert des Posaunenchores lauschte man dem spannenden Vortrag vom Kunstglaser Herrn G. Pohl. Die Intensität der Farben in den ausdrucksstarken Motivfenstern der Erlöserkirche konnten kam im hellen Sonnenschein besonders zur Geltung. Auch hier haben wir uns sehr über das Interesse aller Besucher gefreut.


Passend zum Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ war natürlich auch die Sternwarte Bochum wieder mit von der Partie. Zusätzlich zur neuen Ausstellung „Die Erde im Visier“ wurden neben Filmvorführungen zwei Sondervorträge im Radom angeboten, die sehr gut besucht waren. Unser Ortskuratorium durfte auch hier mit einem Infostand vor Ort sein und die Besucher durch den Tag begleiten. Es ist sicher der Besonderheit des Radoms und der intensiven Bildungsarbeit der Sternwarte zu verdanken, dass unter den Besuchern auch zahlreiche Familien mit Kindern waren, die begeistert durch die Ausstellung gingen.


Insgesamt war der Tag des offenen Denkmals sowohl in Dortmund als auch in Bochum ein großer Erfolg für alle Beteiligten. Unser Ortskuratorium bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Partnern und Organisatoren, die uns so freundlich eingeladen haben, den Tag des offenen Denkmals bei ihnen mit unserem Infostand zu begleiten.

linkes Bild: Michael Dickmann, AG Nahverkehrsgeschichte e.V (li) und Dr. Hans H. Hanke, Kortum-Gesellschaft e.V. (re); rechtes Bild: Werner Meuer und Atem Gostishchev (v.l.), Sternwarte Bochum und Eva-Maria Bongardt, Ortskuratorium Bo/Do

Besuch in der IUZ Sternwarte Bochum

Im Februar 2015 war das Ortskuratorium Bochum/Dortmund zu Gast in derIUZ Sternwarte Bochum, einem Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Thilo Elsner, seines Zeichens Leiter der Sternwarte, informierte uns in seinem Vortrag über die spannende Geschichte dieser Einrichtung und ließ es sich nicht nehmen, uns danach kundig durch die Dauerausstellung im Radom zu führen.

"Montags im Museum" - eine neue Kooperation mit dem Ruhrtalmuseum

Im Rahmen unserer neuen Kooperation mit dem Ruhrtalmuseum Schwerte und deren Vortragsreihe "Montags im Museum" sprach Prof. Dr. Krautzberger am 9.2.2015 über das Thema "Was geschieht, wenn nichts geschieht" zur Situation des Denkmalschutzes in Deutschland. Das Ruhrtalmuseum in Schwerte und das Ortskuratorium Bochum/Dortmund haben sich sehr über den tollen Vortrag und das rege Interesse der zahlreichen Besucher gefreut.

Ein neuer Fördervertrag für die Johanneskirche in Bochum-Altenbochum

Vertragsübergabe vor der Kirche

Zum dritten Mal seit 2011 unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Restaurierungsmaßnahmen an der von Hans Scharoun in den 1960er Jahren erbauten Kirche. Den Fördervertrag 2014 über 30.000 Euro für die Wiederherstellung des Natursteinbodens und der Fenster überbrachte unser Ortskuratorium am 2.Dezember im Beisein von Michael Koch von WestLotto an Jaroslaw Rolka von der Christengemeinschaft in Westdeutschland. In dem Bochumer Kirchenbau verband Scharoun Elemente der klassischen Moderne, wie Funktionalität und Raumharmonie, mit organischer Architektur, die sich durch die Asymmetrie und das fast völlige Fehlen rechter Winkel ausdrückt.

Die Johanneskirche von oben

Scharouns Kirche ist ein niedriger Backsteinbau auf unregelmäßigem Grundriss mit stumpfen Winkeln und unregelmäßigem, mehrfach gebrochenem Zeltdach. Die ursprünglich geplante Kupferdeckung des Daches wurde später durch Asbestschiefer und Bitumenpappe ersetzt. Ein hohes Traufband trennt das Dach von den Wänden. Die Nordfassade belichten im Bereich des Musikraumes vereinzelte, auf die Spitze gestellte Dreiecksfenster. Die leicht nach innen geneigte Südfassade ist durch diagonale, farblos verglaste Dreiecksfenster mit Stahlprofilen als Lichtwand gestaltet. Südlich an den Altarraum ist die Sakristei angebaut, die ein Teil des Zeltdaches deckt. Westlich ist dem Kirchenraum der pavillonartig verglaste Eingangsbereich unter einem Flachdach vorgelagert. Er schließt südlich an das Pfarrhaus an und führt östlich zu einem kleinen Hof.

Besuch beim Heimatverein Hörde

Unser Ortskuratorium ist stets bestrebt, die Geschichts- und Heimatvereine unserer Region kennen zu lernen. Daher haben wir uns sehr gefreut, im Oktober 2014 beim Verein zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde Gast sein zu dürfen. Willi Garth führte uns nicht nur durch die Hörder Burg sondern auch durch das angeschlossene Museum.

Tag des offenen Denkmals 2014

Unsere Aktionen bis 2013

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